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Im Durchschnitt beträgt der Waldanteil in Deutschland im Jahr 2022 einen Wert von 29,9%. Mit 40,7 % hat Rheinland-Pfalz den höchsten Waldanteil in Deutschland.
Dieser Wald muss gepflegt und erhalten werden. Die Einflüsse durch klimatische Auswirkungen wie beispielsweise trockene heiße Sommer in 2018 und 2019 oder gemäßigtere aber sehr nasse Jahre wie 2024 sind vielfältig. Ob Schädlinge wie der Borkenkäfer – der für großflächigen Totalausfall primär bei Fichten geführt hat – oder der Zweipunktige Eichenprachtkäfer der die heimischen Stiel- und Traubeneichen befällt, aber auch die Einflüsse durch Pilze wie …. führen zu enormen Schäden in unseren heimischen Wäldern.
Weitere Einflüsse wie die Buchenkomplexkrankheit bei den in Deutschland dominierenden Buchen, die Blaufäule bei Kiefern, die Rußrindenkrankheit beim Ahorn, das Falsches Weißes Stengelbecherchen bei den Eschen oder der Eichenprozessionsspinner, tragen massgeblich zu einer Verschlechterung des Waldzustandes bei.
Die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes sichert somit die Artenvielfalt und schützt das Ökosystem vor weiteren negativen Einflüssen.
Ein Wald ist eine größere zusammenhängende Fläche mit einer hohen Dichte an Bäumen. Gemäß der ökologischen Definition von Wald müssen die Bäume so dicht stehen, dass sich ein typisches Waldinnenklima entwickelt. So sind die Temperaturen im Wald ausgeglichener, die Luftbewegungen (Wind) und die Lichtintensität (Sonnenlicht) geringer und die Luftfeuchtigkeit ist höher als zum Beispiel auf der benachbarten Wiese.
Ein Ökosystem besteht aus einem Lebensraum (Biotop ) der von einer Lebensgemeinschaft verschiedener Tier-, Pflanzen- und Pilzarten (Biozönose ) bewohnt wird. Das Ökosystem Wald umfasst eine größere Fläche mit einer hohen Dichte an Bäumen. Das bedeutet nichts anderes, als dass es im Wald sehr viele Bäume gibt. Neben einer Vielzahl weiterer Pflanzen leben im Wald aber auch zahlreiche Tiere wie Rehe, Hasen Füchse oder allerlei Insekten. Pilze gehören ebenfalls zum festen Bestandteil der meisten Wälder. Insgesamt herrscht im Wald also eine große Artenvielfalt. Die Wälder der Erde sind die wichtigsten Sauerstoffproduzenten unseres Planeten und sie sind sogar am Wasserkreislauf beteiligt. Heute sind etwa 30% der Landmasse auf Erde von Wäldern bedeckt.
https://studyflix.de/biologie/oekosystem-wald-2527?topic_id=251
Durch gezielte Jagdmaßnahmen kann ein gesundes Gleichgewicht zwischen Wildbestand und Waldressourcen aufrechterhalten werden.
Klimaresiliente Wälder sind widerstandsfähiger gegenüber Umweltveränderungen und sichern langfristig die ökologische Stabilität.
Bisher ist sich die Wissenschaft jedoch noch nicht einig darüber, was denn überhaupt ein klimaresilienter Wald bedeutet. Waren in den trockenen heißen Sommern wie 2018, 2019 eher Bäume gefragt die mit hohen Temperaturen und wenig Wasser zurecht kommen, so waren es 2024 eher Bäume die mit viel Regen und Wind auskommen. Da Bäume – je nach Art – jedoch erst nach mindestens 70 Jahren wirtschaftlich genutzt werden können, ist es heute fraglich welche Baumarten jetzt gefördert werden sollen.
Die App ermöglicht den Verkauf von Wildfleisch aus nachhaltiger Jagd und fördert somit eine ressourcenschonende Ernährung.
Diese Wildäcker oder Wildwiesen sind gezielte Hegemassnahmen des Jägers um zu verhindern das Wild im Wald Verbissschäden verursacht. Das Wild wird mit besserer Äsung (Futter) auf diesen Wildwiesen/ Wildäcker von den Flächen weggelockt, wo es sonst durch Nahrungsaufnahme den Wald schädigen könnte. Diese Wiesen und Äcker geben dem Wild Nahrung und verhindern Wildschäden am und im Wald.
Durch gezielte Hegemaßnahmen wird nicht nur der Wildbestand reguliert, sondern auch die Regeneration des Waldes gefördert.
Schalenwild wie Rot-, Dam- und Rehwild darf in Deutschland nur ab einer Stunde vor Sonnenaufgang und bis eine Stunde nach Sonnenuntergang bejagt werden. Nachtjagd wie beispielsweise auf Wildschweine, Dachse oder Füchse ist auf diese Wildarten nicht erlaubt.
Bei falscher Bejagung oder unzureichenden Hegemassnahmen wird das Wild heimlich (scheu) und nachtaktiv. Sprich bei hohem Jagd- und Freizeitdruck tagsüber, hat das Wild Angst aus dem dichten Wald auf freie Flächen wie Wiesen und Lichtungen auszutreten. Aber nur dort kann es aktiv bejagt werden. Somit führt eine falsche Bejagung und fehlende Hegemassnahmen zwangsläufig zu höheren Wildschäden. Tagsüber in den Einständen – dort wo das Wild sich tagsüber versteckt aufhält, und nachts an den Freiflächen, wo es dann nicht bejagt werden darf.
Die Hege hat zum Ziel die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepaßten artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen zu gewährleisten.
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