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	<title>Dr. Dirk-Siegfried Hübner, Autor bei Wald-und-Wild-Management.de</title>
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	<description>nachhaltiges Wald- &#38; Wildmanagement für eine klimaresilientere Zukunft</description>
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	<title>Dr. Dirk-Siegfried Hübner, Autor bei Wald-und-Wild-Management.de</title>
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		<title>Jagderfolg ist (k)ein Zufall – Warum Schützen dort stehen sollten, wo das Wild läuft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Dirk-Siegfried Hübner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2025 10:30:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Heute lief das Wild nicht dort, wo die Schützen standen!&#8220;Diesen Satz hören wir häufig nach einer Drückjagd. Doch ist das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wald-und-wild.eu/jagderfolg-ist-kein-zufall-warum-schuetzen-dort-stehen-sollten-wo-das-wild-laeuft/">Jagderfolg ist (k)ein Zufall – Warum Schützen dort stehen sollten, wo das Wild läuft</a> erschien zuerst auf <a href="https://wald-und-wild.eu">Wald-und-Wild-Management.de</a>.</p>
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<p><strong>&#8222;Heute lief das Wild nicht dort, wo die Schützen standen!&#8220;</strong><br>Diesen Satz hören wir häufig nach einer Drückjagd. Doch ist das wirklich das Problem – oder liegt die Ursache nicht viel tiefer?</p>



<p><strong>Blickwechsel:</strong><br>Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass die Schützen&nbsp;<em>nicht dort standen</em>, wo das Wild tatsächlich lief?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drückjagderfolg ist planbar – keine Glückssache</h2>



<p>Viele glauben, dass Jagderfolg auf Bewegungsjagden dem Zufall überlassen ist. Doch aus über 20 Jahren Erfahrung und hunderten Drückjagden wissen wir:<br><strong>Bis zu 80 % der Wildbewegungen am Jagdtag sind vorhersagbar</strong>&nbsp;– wenn man das Revier richtig liest und strategisch plant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert, wenn der Schütze richtig steht?</h2>



<p>Wenn der Schütze genau dort steht, wo das Wild ihn&nbsp;<em>nicht</em>&nbsp;erwartet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zieht das Wild vertraut an</strong></li>



<li><strong>Hat der Schütze mehr Zeit zum Ansprechen</strong></li>



<li><strong>Ermöglicht einen sicheren, tierschutzgerechten Schuss</strong></li>



<li><strong>Kommt Wild mehrfach während des Treibens in Anblick</strong></li>



<li><strong>Haben mehrere Schützen Chancen auf dasselbe Stück Wild</strong></li>
</ul>



<p>➡️&nbsp;<strong>Kurz gesagt:</strong>&nbsp;Jedes Stück Wild, das sich bewegt, kommt in Kontakt mit einem gut platzierten Schützen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_Hidden_hunting_stand_deep_inside_a_European_mixed_5fae44bb-c6d5-46ad-84aa-c1d3cc4eb1fb_1.png?resize=1024%2C683&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-581" srcset="https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_Hidden_hunting_stand_deep_inside_a_European_mixed_5fae44bb-c6d5-46ad-84aa-c1d3cc4eb1fb_1.png?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_Hidden_hunting_stand_deep_inside_a_European_mixed_5fae44bb-c6d5-46ad-84aa-c1d3cc4eb1fb_1.png?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_Hidden_hunting_stand_deep_inside_a_European_mixed_5fae44bb-c6d5-46ad-84aa-c1d3cc4eb1fb_1.png?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_Hidden_hunting_stand_deep_inside_a_European_mixed_5fae44bb-c6d5-46ad-84aa-c1d3cc4eb1fb_1.png?w=1344&amp;ssl=1 1344w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">So planen wir Drückjagden strategisch</h2>



<p>Wir investieren systematisch Zeit in:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Revieranalyse (Geländestrukturen, Rückzugsräume, Wechsel)</li>



<li>Wildverhaltensmuster</li>



<li>Wind- und Sichtverhältnisse</li>



<li>Deckungswechsel &amp; Korridore</li>
</ul>



<p>Unsere Ergebnisse belegen:&nbsp;<strong>Gezielte Schützenplatzwahl vervielfacht den Jagderfolg – ohne Jagddruck zu erhöhen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterbildung: Drückjagderfolg ist lernbar!</h2>



<p>Du möchtest lernen, wie du in deinem Revier die besten Schützenstände wählst?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Seminarangebot:</h3>



<p><strong>„Erfolgreiche Schützenplatzwahl auf Bewegungsjagden“</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1/2 Tag Theorie:</strong> Wildbiologie, Geländeanalysen, Kartenarbeit</li>



<li><strong>1/2 Tag Praxis:</strong> Vor-Ort-Beurteilung, Gelände lesen, Standbewertung</li>



<li><strong>Ergebnis:</strong> Du steigerst den Jagderfolg im Revier um das 2- bis 5-Fache!</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Erfolg ist kein Zufall – sondern Strategie</h2>



<p>Wer Wildbewegungen versteht und das Revier gezielt analysiert, jagt erfolgreicher –&nbsp;<strong>planbar, sicher und tierschutzgerecht</strong>.</p>



<p><strong>📣 Interesse geweckt?</strong><br>Dann melde dich bei uns und erfahre, wie auch du das Maximum aus deiner Drückjagd herausholen kannst!</p>
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		<title>Jagderfolg beginnt im Lebensraum – oder: Wie wir Wild verstehen sollten, bevor wir es bejagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Dirk-Siegfried Hübner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 14:39:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was bedeutet eigentlich &#8222;Jagen&#8220;?Im juristischen Sinne ist es das&#160;&#8222;Aufsuchen, Nachstellen, Verfolgen und Erlegen von Wild&#8220;. Doch diese Definition greift zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Was bedeutet eigentlich &#8222;Jagen&#8220;?</strong><br>Im juristischen Sinne ist es das&nbsp;<em>&#8222;Aufsuchen, Nachstellen, Verfolgen und Erlegen von Wild&#8220;</em>. Doch diese Definition greift zu kurz, wenn wir den komplexen Zusammenhang von Wildbiologie, Lebensraum und jagdlicher Praxis wirklich erfassen wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Beobachter zum Akteur: Wer bestimmt das Jagdgeschehen?</h2>



<p>Kürzlich durfte ich für ein großes kommunales Revier eine Revierstruktur- und Wildverhaltensanalyse durchführen. Ziel war es herauszufinden, warum die Abschusszahlen stetig sinken, obwohl Wildschäden im Wald gleichzeitig steigen. Die Beteiligten – vom Waldbesitzer bis zum Jagdpächter – waren zunehmend unzufrieden.</p>



<p>Eine der zentralen Erkenntnisse: Die Ansitzstrategie war nicht auf das Wildverhalten abgestimmt. Nahezu alle Hochsitze befanden sich im Feld oder direkt am Waldrand. Orte also, die das Wild nur mit großer Vorsicht oder bei völliger Dunkelheit aufsucht – weit entfernt vom Tagesaufenthalt.</p>



<p><strong>Die Jäger warteten dort – aber das Wild war längst woanders aktiv.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die entscheidende Frage: Jagdort oder Ruheraum?</h2>



<p>Wenn wir die Biologie unserer Wildarten ernst nehmen, müssen wir uns fragen: Wollen wir wirklich&nbsp;<em>außerhalb</em>&nbsp;des Wildlebensraumes jagen, in der Hoffnung, es zieht zu uns – oder begeben wir uns bewusst&nbsp;<em>in den Lebensraum hinein</em>, um das Wild dort gezielt und tierschutzgerecht zu bejagen?</p>



<p>Die zweite Option erfordert Know-how und Disziplin:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Pirschpfade</strong>, die leise und windgerecht zum Sitz führen</li>



<li><strong>Freigeschnittene Sichtachsen</strong>, die gezieltes Beobachten ermöglichen</li>



<li><strong>Offene Ansitzeinrichtungen</strong>, um Wild auch akustisch früh wahrzunehmen</li>
</ul>



<p>Das bedeutet auch: Schluss mit der Komfortzone geschlossener Kanzeln am Feldrand. Wir müssen wieder&nbsp;<em>handwerklich</em> jagen – mit allen Sinnen, angepasst an das Verhalten des Wildes.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_typical_German_forest_realistic_photo_peaceful_an_59e6d22a-3a58-447a-b226-9056402056b4_3.png?resize=1024%2C683&#038;ssl=1" alt="Wald" class="wp-image-572" srcset="https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_typical_German_forest_realistic_photo_peaceful_an_59e6d22a-3a58-447a-b226-9056402056b4_3.png?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_typical_German_forest_realistic_photo_peaceful_an_59e6d22a-3a58-447a-b226-9056402056b4_3.png?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_typical_German_forest_realistic_photo_peaceful_an_59e6d22a-3a58-447a-b226-9056402056b4_3.png?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_typical_German_forest_realistic_photo_peaceful_an_59e6d22a-3a58-447a-b226-9056402056b4_3.png?w=1344&amp;ssl=1 1344w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Tierschutz durch Effizienz: Weniger ist mehr</h2>



<p>Ein häufiges Argument gegen das Jagen „im Wohnzimmer“ des Wildes: Der Rückzugsraum müsse unangetastet bleiben. Prinzipiell richtig – doch auch ein Wolf jagt dort. Der Unterschied: Er tut es selten, aber dann effektiv. Danach lässt er dem Wild wieder Zeit zur Erholung.</p>



<p><strong>Diesen Ansatz sollten auch wir verfolgen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Jagd in&nbsp;<strong>Intervallen</strong></li>



<li>Zielgröße:&nbsp;<strong>max. 5 Ansitze pro erlegtem Stück</strong></li>



<li>Bei Überschreitung:&nbsp;<strong>Anpassung der Jagdstrategie</strong></li>
</ul>



<p>So reduzieren wir Jagddruck, erhöhen die Erfolgswahrscheinlichkeit und handeln tierschutzgerecht. Denn: Mehr Jagddruck bedeutet nicht automatisch mehr Jagderfolg – im Gegenteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Lernen vom Wild – und von den Räubern der Natur</h2>



<p>Jagen bedeutet nicht nur das Erlegen. Es bedeutet das Erkennen von Zusammenhängen, das Verstehen von Verhaltensmustern und das kluge Anpassen der eigenen Strategie. Es ist ein Handwerk – und ein Dialog mit dem Lebensraum.</p>



<p>Lassen wir also nicht das Wild zum Jäger machen – sondern werden wir wieder zu Jägern, die ihre Beute kennen, respektieren und fair bejagen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wald-und-wild.eu/jagderfolg-beginnt-im-lebensraum-oder-wie-wir-wild-verstehen-sollten-bevor-wir-es-bejagen/">Jagderfolg beginnt im Lebensraum – oder: Wie wir Wild verstehen sollten, bevor wir es bejagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wald-und-wild.eu">Wald-und-Wild-Management.de</a>.</p>
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		<title>Wenn Rehböcke das Revier verlassen: Lebensraum, Druck und Jagdpraxis im Fokus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Dirk-Siegfried Hübner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 10:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist wieder soweit:&#160;Das Rehwild wandert.Im April und Mai erreicht die Migration junger Rehe ihren Höhepunkt – und jedes Jahr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wald-und-wild.eu/wenn-rehboecke-das-revier-verlassen-lebensraum-druck-und-jagdpraxis-im-fokus/">Wenn Rehböcke das Revier verlassen: Lebensraum, Druck und Jagdpraxis im Fokus</a> erschien zuerst auf <a href="https://wald-und-wild.eu">Wald-und-Wild-Management.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist wieder soweit:&nbsp;<strong>Das Rehwild wandert.</strong><br>Im April und Mai erreicht die Migration junger Rehe ihren Höhepunkt – und jedes Jahr stellt sich dieselbe Frage:<br><strong>„Warum ist der Bock plötzlich im Nachbarrevier – und warum wurde&nbsp;<em>er</em>&nbsp;dort erlegt?“</strong></p>



<p>Die Antwort liegt nicht bei deinem Nachbarn, sondern oft bei dir selbst…</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Rehwild plötzlich wandert – und wohin</h2>



<p>Im Frühling beginnt bei Rehen ein biologischer Prozess:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die <strong>Geiß vertreibt ihren Jährling</strong>, um Platz für das neue Kitz zu schaffen</li>



<li>Die Jährlinge <strong>suchen neue Reviere</strong>, durchstreifen fremde Einstände</li>



<li>Je <strong>höher der Populationsdruck</strong>, desto weiter müssen sie wandern</li>
</ul>



<p>➡️ Die Wanderung ist keine „Sogwirkung“ des Nachbarreviers, sondern eine&nbsp;<strong>Flucht aus einem überlasteten Lebensraum</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lebensraumkapazität – und was passiert, wenn sie überschritten wird</h2>



<p>Die&nbsp;<strong>Kapazität eines Biotops</strong>&nbsp;hängt ab von:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>der Menge und Qualität der Nahrung</li>



<li>Deckung, Ruhe und Strukturvielfalt im Einstand</li>



<li>jagdlicher Ruhe und Stressfaktoren</li>
</ul>



<p>Ist der Rehwildbestand&nbsp;<strong>nicht angepasst</strong>, kommt es zu:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>vermehrten <strong>Abwanderungen</strong></li>



<li><strong>Konkurrenzdruck</strong>, Revierkämpfen, Krankheiten</li>



<li>und in vielen Fällen: <strong>mehr Wildunfällen</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wildunfälle: Ein unterschätzter Effekt</h2>



<p>Die Monate&nbsp;<strong>April und Mai</strong>&nbsp;sind auch die&nbsp;<strong>Hauptsaison für Wildunfälle</strong>&nbsp;– weil wandernde Jährlinge gezwungen sind, Straßen zu überqueren.<br>Ein&nbsp;<strong>angepasster Wildbestand</strong>&nbsp;am Ende der Jagdsaison senkt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Unfallhäufigkeit</li>



<li>die Gefahr für Verkehrsteilnehmer</li>



<li>das Leiden durch angefahrenes Wild</li>
</ul>



<p>➡️&nbsp;<strong>Wildregulierung ist aktiver Tierschutz und Verkehrssicherheit!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Jagdrechtlich betrachtet: Rehwild gehört niemandem</h2>



<p>Ein weitverbreiteter Irrtum:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Der Nachbar hat&nbsp;<em>meinen</em>&nbsp;Bock geschossen!“</p>
</blockquote>



<p>Doch laut Gesetz ist&nbsp;<strong>Wild herrenlos</strong>, bis es erlegt ist.<br>Diese Regel schützt den&nbsp;<strong>Frieden zwischen Reviernachbarn</strong>&nbsp;– und stellt klar:<br><strong>Kein Reh gehört einem bestimmten Revier.</strong><br>Wenn ein Bock abwandert, liegt es selten an zu hoher Bejagung im Nachbarrevier – sondern&nbsp;<strong>an fehlender Regulation im eigenen Gebiet.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_A_group_of_young_roe_deer_moving_through_a_fragme_3fb3b925-4ceb-4f83-9597-63d71e26d490_0.png?resize=1024%2C683&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-585" srcset="https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_A_group_of_young_roe_deer_moving_through_a_fragme_3fb3b925-4ceb-4f83-9597-63d71e26d490_0.png?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_A_group_of_young_roe_deer_moving_through_a_fragme_3fb3b925-4ceb-4f83-9597-63d71e26d490_0.png?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_A_group_of_young_roe_deer_moving_through_a_fragme_3fb3b925-4ceb-4f83-9597-63d71e26d490_0.png?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/wald-und-wild.eu/wp-content/uploads/2025/07/u1319255465_A_group_of_young_roe_deer_moving_through_a_fragme_3fb3b925-4ceb-4f83-9597-63d71e26d490_0.png?w=1344&amp;ssl=1 1344w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Mangelnde Nahrung = Frühwanderung = Problem</h2>



<p>Ein extremes Beispiel:<br>Im vorletzten Jagdjahr setzte die Wanderung bereits&nbsp;<strong>im Januar</strong>&nbsp;ein – wegen einer ausgebliebenen Mast.<br>Rehe verließen ihre angestammten Einstände, weil&nbsp;<strong>nicht genug Futter vorhanden war</strong>.</p>



<p>Das zeigt eindrücklich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Überhöhte Bestände sind tierschutzrelevant</strong></li>



<li>Sie gefährden <strong>Tierwohl und Lebensraum</strong></li>



<li>Sie führen zu <strong>Stress, Krankheiten und Ausfall der natürlichen Regulation</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Balance statt Besitzdenken</h2>



<p>Wenn du möchtest, dass das Rehwild&nbsp;<strong>in deinem Revier bleibt</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reguliere den Bestand jagdlich sinnvoll</strong></li>



<li><strong>Schaffe Lebensraum durch Pflege und Ruhe</strong></li>



<li><strong>Reduziere Populationsdruck frühzeitig – nicht erst im Mai</strong></li>
</ul>



<p>Nur so wird dein Revier&nbsp;<strong>attraktiv für Zuwanderung</strong>, statt Ausgangspunkt für Abwanderung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wald-und-wild.eu/wenn-rehboecke-das-revier-verlassen-lebensraum-druck-und-jagdpraxis-im-fokus/">Wenn Rehböcke das Revier verlassen: Lebensraum, Druck und Jagdpraxis im Fokus</a> erschien zuerst auf <a href="https://wald-und-wild.eu">Wald-und-Wild-Management.de</a>.</p>
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